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Team Hausmeisterei

Leitung:
Toni Betzl hat am 01.08.2020 die Leitung des Teams Hausmeisterei im KM übernommen. Er wird dabei von Barbara Kleeblatt unterstützt. Justus Dallmer wird die operative Arbeit fortsetzen, zusammen mit seinem Kollegen Manfred Mäscheder.

toni.betzl@kreis-migration-bad-aibling.de
Barbara.Kleeblatt@kreis-migration-bad-aibling.de
justus.dallmer@kreis-migration-bad-aibling.de

In schriftlichen Vereinbarungen mit dem Landkreis Rosenheim, der Stadt Bad Aibling und dem Kreis Migration Bad Aibling e.V. wurde Ende 2015 dem Kreis Migration die Verantwortung für die Hausmeistertätigkeiten übertragen. Die Vergütung, die der Verein vom Landratsamt erhält, hat seit 2016 einen wesentlichen Teil zu seinem Etat beigetragen. 

Inzwischen (Stand November 2020) kümmern sich vier Mitarbeiter (teils ehrenamtlich) um die vielfältigen Aufgaben des Hausmeisterteams. Das sind zunächst die typischen Tätigkeiten: 

  • regelmäßige Kontrolle der Gebäude und Technik, dazu zählen Rauchmeldeanlagen, Feuerlöscher, Heizungen, Wasserversorgung, Bäder und Küchen
  • Reparaturen
  • Besorgen und Einbau von Ersatzteilen
  • Anbringen von Aushängen des Landratsamts
  • Bestellung und Koordination von Handwerkern und Dienstleistern für Schädlingsbekämpfung, Heizöl, Winterdienst, Sperrmüllentsorgung, Alarmnotdienst usw.

Technische Probleme sind oft relativ einfach zu lösen. Doch die Hausmeister müssen zudem zwischen vielen Interessen vermitteln:

Sie sind immer wieder, auf menschlicher Ebene, erste Ansprechpartner für die Bewohnerinnen, hören sich Klagen und Sorgen an, entschlüsseln und erklären schwer verständliche Briefe und vermitteln die Bewohner ggfs. an die zuständigen Stellen, mit denen die Teamleiter der Hausmeisterei in ständigem Austausch stehen:

  • Landratsamt
  • Sozialberatung der Diakonie
  • Ehrenamtliche im Kreis Migration

Wichtig ist auch, den Aushängen und der Hausordnung des Landratsamts Aufmerksamkeit zu verschaffen und den Bewohnerinnen und Bewohnern beim Eingewöhnen in „deutsche Verhältnisse“ zu helfen. Dadurch werden wiederum ehrenamtliche Betreuer und Betreuerinnen entlastet, wenn diese im Lauf der Zeit ihr Engagement zurücknehmen müssen oder seltener die Unterkünfte aufsuchen. 

Also sind die Hausmeister Schnittstelle, manchmal auch „zwischen der Stühlen“ zwischen der zuständigen Behörde, dem Landratsamt, und den ehrenamtlich Engagierten. Zusammengearbeitet wird auch mit der Polizei und seit Februar 2020 mit dem Sicherheitsdienst „Oberland Security“.

Michael Lackner